Kieferorthopädie für Kinder und Jugendliche in Spandau
Alles zum Thema Kieferorthopädie für Kinder
- 1. Kurz erklärt: Worum geht es bei Kinder- und Jugendkieferorthopädie?
- 2. Für wen ist die Behandlung sinnvoll?
- 3. Der richtige Zeitpunkt für die kieferorthopädische Behandlung bei Kindern
- 4. So läuft die Behandlung in der KFO Praxis Peikert ab
- 5. Welche Zahnspangen kommen bei Kindern und Jugendlichen infrage?
- 6. Alltag mit der Zahnspange: Praktische Tipps für Kinder und Erwachsene
- 7. Fragen zu Kosten & Krankenkasse verständlich erklärt
- 8. FAQs: Häufige Fragen zur Kieferorthopädie bei Kindern & Jugendlichen
- 9. Termin vereinbaren: Beratung für Kinder & Jugendliche in Spandau
Ein Gang zum Kieferorthopäden für Kinder lohnt sich. Denn die Grundlagen für ein schönes und gut funktionierendes Gebiss können schon im Kindergartenalter gelegt werden. Die KFO Praxis Peikert in Berlin Spandau bietet individuelle Behandlungspläne, die sich an den Bedürfnissen und dem Wachstum Ihres Kindes orientieren.
Kurz erklärt: Worum geht es bei Kinder- und Jugendkieferorthopädie?
Die Kieferorthopädie für Kinder und Jugendliche umfasst die Behandlung von Zahn- und Kieferentwicklungen, die sich während des Wachstums noch gezielt steuern lassen – häufig mithilfe von Zahnspangen. In unserer Praxis in Berlin-Kladow schaut unser Team dabei immer auch auf das Zusammenspiel von Zähnen und Kiefer.
Welche Ziele wir bei Kindern und Jugendlichen verfolgen
Gerade bei sehr jungen Patientinnen und Patienten stehen stabile, alltagstaugliche Ergebnisse im Vordergrund: ein funktionell gut passender Biss, eine sinnvolle Führung der Zähne im Kiefer und eine Lösung, die auch in Schule, Freizeit und Sport praktikabel bleibt. Dazu gehört in bestimmten Fällen auch, ungünstige Gewohnheiten wie Daumenlutschen oder Zähneknirschen zu erkennen und zu verändern. Diese Gewohnheiten verursachen und verstärken Zahn- und Kieferfehlstellungen.
Warum die richtige Planung entscheidend ist
Da Kinder und Jugendliche noch im Wachstum sind, ist die richtige Zeit für einzelne kieferorthopädische Behandlungsschritte entscheidend. Deshalb setzen wir auf einen individuellen Behandlungsplan, der die Entwicklung sowie mögliche schädliche Gewohnheiten berücksichtigt und in die Therapie einbezieht – damit sie nachhaltig wirken kann und das Ergebnis stabil bleibt.
Für wen ist die Behandlung sinnvoll?
Eine kieferorthopädische Behandlung für Kinder und Jugendliche ist dann sinnvoll, wenn Zähne und Kiefer nicht optimal zusammenpassen oder sich ungünstig entwickeln. In unserer Praxis in Berlin Spandau klären wir dabei immer zuerst, ob überhaupt ein Behandlungsbedarf besteht – und wenn ja, in welcher Form und zu welchem Zeitpunkt eine Therapie wirklich hilfreich ist.
Typische Zahn- und Kieferfehlstellungen bei Kindern
Bei Kindern sehen wir häufig Fehlstellungen, die vor allem mit Platzverhältnissen, Durchbruch und Bisslage zusammenhängen, zum Beispiel:
- Engstand: Zu wenig Platz im Zahnbogen – Zähne stehen gedreht oder übereinander.
- Lückenstand: Auffällige Lücken, die nicht nur wachstumsbedingt wirken, sondern auf eine ungünstige Entwicklung hinweisen können.
- Kreuzbiss: Der Kiefer bzw. einzelne Zähne beißen verkehrt herum. z.B. seitlich oder vorne.
- Überbiss / vergrößerter Overjet: Obere Frontzähne stehen deutlich vor den unteren; das kann auch bei Stürzen im Alltag relevant sein.
- Offener Biss: Vorderzähne schließen nicht richtig, obwohl hinten Kontakt besteht – häufig fällt das beim Abbeißen auf.
- Tiefbiss: Die oberen Frontzähne überdecken die unteren sehr stark.
- Vorbiss: Unterkiefer bzw. untere Frontzähne stehen im Verhältnis zu weit vorne.
Wichtig: Nicht jede Auffälligkeit bedeutet, dass sofort eine Behandlung notwendig ist. Entscheidend ist, ob die Entwicklung von Zähnen und Kiefer so verläuft, dass sie sich mit einer frühen Maßnahme (zum Beispiel mit herausnehmbaren Zahnspangen) sinnvoll steuern lässt.
Typische Situationen bei Jugendlichen
Bei Jugendlichen geht es oft nicht nur darum, „ob“ eine Korrektur sinnvoll ist, sondern auch darum, wie sich die Behandlung im Alltag umsetzen lässt: In der Schule zählen vor allem Komfort und unauffälliges Sprechen. Beim Sport sind Themen wie Schutz, Sitz und mögliche Reibung an Brackets oder Drähten wichtig. Und im sozialen Umfeld spielt häufig die Frage eine Rolle, wie sichtbar eine Zahnspange ist und ob man sich damit wohlfühlt. Deshalb sprechen wir immer gemeinsam durch, welche Optionen und Leistungen medizinisch passen und im Alltag realistisch funktionieren.
Wann sollte ich mit meinem Kind zum Kieferorthopäden gehen?
Unser Kieferorthopäde sollte Ihr Kind auf jeden Fall untersuchen, wenn beim Kauen oder Abbeißen ein deutliches Ungleichgewicht auffällt (zum Beispiel Kontakt nur auf einer Seite), wenn der Biss sichtbar „ausweicht“ oder wenn das Kind häufig mit offenem Mund atmet. Ebenfalls relevant sind wiederkehrende Beschwerden im Kiefer bzw. im Bereich des Kiefergelenks, Knacken oder Schmerzen beim Öffnen und Schließen sowie deutliches Zähneknirschen. Auch wenn Zähne auffällig schief durchbrechen, sich Engstellen früh abzeichnen oder der Abstand zwischen Ober- und Unterkiefer ungewöhnlich wirkt, lohnt sich ein Besuch in unserer Praxis in Berlin-Spandau. Sie erreichen uns telefonisch unter 030 200 96 96 0.
Der richtige Zeitpunkt für die kieferorthopädische Behandlung bei Kindern
Einen allgemeinen „perfekten“ Startzeitpunkt für eine kieferorthopädische Behandlung gibt es nicht – entscheidend ist, wie sich Zähne und Kiefer gerade entwickeln und wie gut sich das Wachstum für die Behandlung nutzen lässt.
Häufig ist eine erste Orientierung schon im Kindergartenalter sinnvoll. In der frühen Wechselgebissphase (normalerweise im Alter von ca. 5–8 Jahren) kann man bestimmte Entwicklungen früh erkennen und, wenn nötig, behutsam steuern. Die meisten Behandlungen starten im sogenannten späten Wechselgebiss (im Alter von ca. 10–13 Jahren).
Früher Check: Erste Einschätzung
Bei einem ersten Termin prüfen wir, wie sich die Zähne entwickeln, wie der Biss aktuell wirkt und ob der Kiefer Hinweise auf eine ungünstige Entwicklung zeigt. Oft reicht bereits diese erste Einschätzung für eine klare Empfehlung: Entweder ist jetzt der richtige Moment um eine gezielte Therapie zu beginnen, oder es ist sinnvoll, in einem passenden Abstand erneut zu kontrollieren.
Behandlungsphasen: Was passiert wann?
Je nach Entwicklungsphase unterscheiden sich auch die Optionen: In früheren Phasen können wir häufiger mit herausnehmbaren Zahnspangen arbeiten, um das Wachstum zu unterstützen. Später, wenn die bleibenden Zähne überwiegend durchgebrochen sind, kommen öfter feste Lösungen mit Brackets oder Aligner/Invisalign infrage. Im letzten Schritt folgt die Stabilisierung mit Retainer.
Kann es für eine kieferorthopädische Behandlung zu spät sein?
In der Kieferorthopädie gibt es üblicherweise nicht den einen Moment, ab dem es “zu spät” für eine Behandlung ist. Auch wenn bestimmte Wachstumsphasen besonders günstig sind, lassen sich viele Korrekturen bei Kindern und Jugendlichen auch später noch gut umsetzen – dann manchmal mit einem angepassten Vorgehen oder einer etwas längeren Zeit. Entscheidend ist, den aktuellen Stand sauber zu bewerten und daraus einen passenden Behandlungsplan abzuleiten. passt.
So läuft die Behandlung in der KFO Praxis Peikert ab
In unserer Praxis für Kieferorthopädie in Berlin-Kladow beginnt jede Behandlung mit einer gründlichen Untersuchung und einer strukturierten Auswertung der Ergebnisse – darauf aufbauend erstellt unser Team für jeden Patienten und jede Patientin einen individuellen Behandlungsplan. Ziel ist, dass Kinder wie auch Erwachsene jederzeit wissen, wo wir stehen und warum wir was tun.
Erstberatung & Diagnostik
Am Anfang steht eine ärztliche Untersuchung mit vollständiger Anamnese und professioneller Befundaufnahme von Zähnen und Kiefer. Je nach Bedarf fertigen wir Abdrücke bzw. Modelle an, machen Fotos und erstellen Röntgenaufnahmen von Mund und Kopf, damit wir die Situation zuverlässig beurteilen können.
Individueller Behandlungsplan
Auf Basis der Diagnostik erstellen wir einen individuellen Behandlungsplan. Darin halten wir fest, was erreicht werden soll, wie wir vorgehen und womit die Korrektur umgesetzt wird – zum Beispiel mit herausnehmbaren Lösungen oder einer festen Zahnspange.
Außerdem beschreiben wir die nächsten Schritte, von der aktiven Korrektur bis zur Stabilisierung (Retention). Natürlich bespricht Ihr Kieferorthopäde auch mit Ihnen und Ihrem Kind, was im Alltag wichtig ist, etwa Tragezeiten, Pflege und Hygiene sowie praktische Hinweise für Schule und Sport. Und wir geben einen realistischen Rahmen für die voraussichtliche Dauer und die nächsten Termine, damit Sie die Behandlung gut planen können.
Kontrollen & Betreuung über die gesamte Zeit
Während der gesamten Behandlung begleiten wir Sie und Ihr Kind mit regelmäßigen Kontrollterminen. Dabei prüfen wir, wie sich die Zähne und der Kiefer entwickeln. Wir passen die Apparatur gezielt so an, dass die Zahnbewegungen kontrolliert in die gewünschte Richtung verlaufen und der Biss Schritt für Schritt optimiert wird. Falls etwas nicht richtig passt oder nicht wie geplant funktioniert, können wir früh reagieren, damit die Behandlung angenehm und reibungslos verläuft.
Welche Zahnspangen kommen bei Kindern und Jugendlichen infrage?
Welche Lösung für Kinder und Jugendliche die sinnvollste ist, hängt davon ab, was genau korrigiert werden soll und wie gut sich die Lösung im Alltag umsetzen lässt. In der Kieferorthopädie gibt es dafür unterschiedliche Optionen.
Lose Zahnspangen
Lose Zahnspangen sind herausnehmbare Apparaturen. Sie sind besonders dann sinnvoll, wenn im Wachstum bestimmte Entwicklungen gelenkt oder vorbereitet werden sollen und die Korrektur mit einer herausnehmbaren Lösung zuverlässig erreichbar ist. Diese Variante wird in der Praxis häufig eher bei Kindern eingesetzt, weil sich in frühen Entwicklungsphasen manche Schritte gut über herausnehmbare Geräte steuern lassen.
Ein praktischer Vorteil: Die Spange kann zum Essen und zum Zähneputzen herausgenommen werden, was die Zahnpflege erleichtert.
Feste Zahnspangen
Feste Zahnspangen sind eine bewährte Lösung, wenn Zähne besonders präzise bewegt und der Biss kontrolliert eingestellt werden sollen – typischerweise mit Brackets und einem Drahtbogen. Diese Variante wird in der Praxis eher bei Jugendlichen eingesetzt, weil sie besonders gut geeignet ist, wenn die bleibenden Zähne überwiegend durchgebrochen sind und eine exakte Korrektur geplant ist.
Ein Vorteil der festen Spange: Sie wirkt kontinuierlich, ohne dass tägliche Tragezeiten „vergessen“ werden können. Gleichzeitig ist eine gute Zahnpflege während der Behandlung besonders wichtig, weil sich Beläge leichter an Brackets und Drähten festsetzen können.
(Fast) unsichtbare Lösungen: Invisalign & Lingualtechnik
Wenn eine Korrektur möglichst unauffällig sein soll, können transparente Aligner (zum Beispiel Invisalign) eine Option sein. Diese Schienen werden individuell angefertigt und in mehreren Schritten gewechselt. Sie sind besonders für Jugendliche oder auch Erwachsene geeignet, weil dafür ein weitgehend bleibendes Gebiss und eine konsequente Mitarbeit nötig sind – die Schienen müssen zuverlässig und über mehrere Stunden am Tag getragen werden, damit die Behandlung planbar funktioniert.
Eine weitere (fast) unsichtbare Möglichkeit ist die Lingualtechnik: eine feste Zahnspange, die auf der Innenseite der Zähne sitzt und von außen kaum sichtbar ist. Auch diese Lösung wird in der Regel eher bei Jugendlichen genutzt, weil sie dann am sinnvollsten ist, wenn die bleibenden Zähne überwiegend durchgebrochen sind und eine präzise Korrektur mit Brackets möglich und gewünscht ist – nur eben an der Innenseite der Zähne.
Retainer & Stabilisierung nach der aktiven Behandlung
Nach der aktiven Behandlung folgt die Stabilisierung (Retention), damit das Ergebnis langfristig hält – unabhängig davon, ob vorher eine lose oder feste Zahnspange oder Aligner zum Einsatz kamen. Dafür wird je nach Situation ein festsitzender Retainer (zum Beispiel als Draht an der Innenseite der Zähne) und/oder eine herausnehmbare Schiene eingesetzt.
Alltag mit der Zahnspange: Praktische Tipps für Kinder und Erwachsene
Ob lose Zahnspange, feste Spange mit Brackets oder transparente Schienen (Aligner): In den ersten Wochen zählt vor allem Routine. Wenn Kinder und Jugendliche wissen, was normal ist und worauf sie im Alltag achten sollten, läuft die Behandlung meist deutlich entspannter ab.
Druck & Empfindlichkeit
Gerade zu Beginn (oder nach einem Kontrolltermin) ist ein Gefühl von Druck an den Zähnen völlig normal – schließlich werden sie aktiv bewegt. Häufig sind auch leichte Druckstellen an Lippen/Wangen (bei Brackets) oder ein ungewohntes Gefühl beim Sprechen (bei Schienen) in den ersten Tagen. Was meist hilft:
- Weiche Kost für 1–3 Tage und kleinere Bissen.
- Bei Brackets: Wachs für scheuernde Stellen.
- Kühle Getränke/kalte Kompressen bei empfindlichen Stellen.
- Konsequent tragen (bei Schienen/losen Geräten), damit die Gewöhnung schneller eintritt.
Wann Sie Kontakt zu Ihrem Kieferorthopäden aufnehmen sollten: wenn starke Schmerzen anhalten, offene Druckstellen nicht abheilen, ein Teil der Spange sticht/locker ist oder das Kauen plötzlich deutlich schlechter wird.
Essen & Zahnpflege
Beim Tragen einer Zahnspange ist eine konsequente Zahnpflege besonders wichtig. Denn Beläge können sich schneller festsetzen und das Risiko für Karies steigt. Einige praktische Grundregeln:
Bei festen Spangen/ Brackets:
- Sehr harte oder klebrige Lebensmittel eher meiden (sie können Brackets lösen oder Drähte verbiegen).
- Nach dem Essen: gründlich putzen (Zahnbürste und Interdentalbürstchen/„Zwischenraumbürsten“), besonders an den Übergängen zur Spange.
- Fluoridhaltige Zahnpasta nutzen und auf regelmäßige Kontrolle der Putztechnik achten.
Bei transparenten Schienen (Aligner):
- Zum Essen herausnehmen, danach Zähne putzen oder zumindest spülen, bevor die Schiene wieder eingesetzt wird.
- Schienen täglich reinigen (zum Beispiel mit Bürste und mildem Reiniger) und immer im Etui aufbewahren.
Schule, Sport & Freizeit
Damit die Zahnspange im Alltag nicht stört, helfen ein paar einfache Routinen – besonders bei Jugendlichen, die viel unterwegs sind.
- Schule: Ein kleines Putz-Set (Zahnbürste/Interdentalbürste) reduziert Stress nach dem Mittagessen.
- Sport: Bei Kontaktsport ist ein Mundschutz sinnvoll – bei Brackets idealerweise ein kieferorthopädie-geeigneter Schutz, der genug Platz bietet.
- Instrumente (v. a. Blasinstrumente): Am Anfang kann das Spielen mit Zahnspange ungewohnt sein; meist hilft eine kurze Eingewöhnungsphase und ggf. eine Anpassung der Übe-Zeit in den ersten Tagen nach dem Einsetzen eines neuen Drahts.
Sie haben weitere Fragen? Kontaktieren Sie uns gern unter 030 200 96 96 0.
Fragen zu Kosten & Krankenkasse verständlich erklärt
Besonders bei Kindern und Jugendlichen, bei denen sich eine kieferorthopädische Behandlung sich über längere Zeit erstrecken kann, stellt sich ganz selbstverständlich die Frage nach den Kosten und Leistungen der Krankenkasse. Grundsätzlich gilt: Zahnspangen für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr sind in der Regel über die Krankenversicherung abgedeckt. Wie viel genau übernommen wird, hängt vom jeweiligen Versicherer, den konkreten Leistungen und den Behandlungskosten ab.
Wann übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten?
Bei gesetzlich Versicherten entscheidet der Schweregrad der Fehlstellung – die sogenannten Kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG). Die gesetzliche Krankenkasse zahlt in der Regel nur bei KIG 3, 4 oder 5 (also bei „erheblichen“ Fehlstellungen) und in der Regel nur bis zum 18. Lebensjahr.
Wird eine Kassenbehandlung genehmigt, läuft die Abrechnung typischerweise so, dass zunächst 80 Prozent übernommen werden und ein Eigenanteil (häufig 20 Prozent) zunächst von den Eltern getragen wird. Nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung ist die Erstattung des Eigenanteils möglich. Voraussetzung ist ein Behandlungsplan, der vor Behandlungsbeginn von der Krankenkasse genehmigt wird.
Mögliche Zusatzleistungen
In der Kieferorthopädie gibt es oft Optionen, die über die reine Kassenversorgung hinausgehen – zum Beispiel ästhetisch unauffälligere Varianten bei der festen Zahnspange (etwa Keramik-Brackets) oder zusätzliche Maßnahmen rund um Komfort und Zahnpflege. Ob so etwas im konkreten Fall sinnvoll ist, hängt immer vom Befund, den Behandlungszielen und Wünschen der Patienten ab.
In unserer Praxis beraten wir individuell, welche Zusatzoptionen tatsächlich einen Mehrwert bieten und worauf Sie guten Gewissens verzichten können. Wenn Sie sich für Zusatzleistungen entscheiden, erhalten Sie selbstverständlich vorab eine klare, verständliche Aufstellung der Inhalte und Kosten. So können Sie transparent vergleichen und sicher entscheiden.
Private Krankenversicherung und Zusatzversicherungen
Bei einer privaten Krankenversicherung oder einer Zusatzversicherung hängt die Kostenübernahme vom jeweiligen Tarif und den Vertragsbedingungen ab. Wichtig zu wissen:
- Manche Tarife übernehmen kieferorthopädische Leistungen nur bis zu bestimmten Höchstbeträgen, mit Wartezeiten oder nur bei bestimmten Schweregraden.
- Häufig gibt es unterschiedliche Regeln für „medizinisch notwendige“ Leistungen gegenüber eher ästhetischen Optionen.
- Auch bei modernen, weniger sichtbaren Lösungen wie transparenten Alignern oder bei bestimmten Retentionslösungen kann die Erstattung je nach Vertrag unterschiedlich ausfallen.
Damit Sie Planungssicherheit haben, besprechen wir im Rahmen der Beratung, welche Maßnahmen in Ihrem Fall vorgesehen sind und welche Kostenpunkte typischerweise relevant werden können. Mit dieser Grundlage können Sie die Erstattung konkret bei Ihrer Versicherung anfragen und eine gut informierte Entscheidung treffen.
Die richtige Adresse: Ihre KFO Praxis Peikert in Berlin-Kladow
Gerade bei Kindern und Jugendlichen zählen vor allem Vertrauen und ein sicheres Gefühl. In der KFO Praxis Peikert in Berlin-Kladow setzen wir auf eine medizinisch fundierte Kieferorthopädie mit klarer Diagnostik, transparenter und freundlicher Beratung und einem strukturierten Ablauf. Das gibt Eltern und jungen Patienten Sicherheit.
Fachliche Spezialisierung & Erfahrung
Eltern wie Kinder wünschen sich vor allem einen reibungslosen Ablauf ohne Stress und Unsicherheit. Wir nehmen uns Zeit, erklären verständlich, was als Nächstes passiert, und gestalten Termine so, dass Kinder sich gut orientieren können.
Kindgerecht & planbar: ruhige Betreuung mit strukturiertem Ablauf
In der Kieferorthopädie gibt es oft Optionen, die über die reine Kassenversorgung hinausgehen – zum Beispiel ästhetisch unauffälligere Varianten bei der festen Zahnspange (etwa Keramik-Brackets) oder zusätzliche Maßnahmen rund um Komfort und Zahnpflege. Ob so etwas im konkreten Fall sinnvoll ist, hängt immer vom Befund, den Behandlungszielen und Wünschen der Patienten ab.
In unserer Praxis beraten wir individuell, welche Zusatzoptionen tatsächlich einen Mehrwert bieten und worauf Sie guten Gewissens verzichten können. Wenn Sie sich für Zusatzleistungen entscheiden, erhalten Sie selbstverständlich vorab eine klare, verständliche Aufstellung der Inhalte und Kosten. So können Sie transparent vergleichen und sicher entscheiden.
Moderne Technik & individuelle Planung
Gute Kieferorthopädie bedeutet heute: präzise Diagnostik, moderne Verfahren und ein individueller Plan, der nicht nur fachlich korrekt, sondern auch alltagstauglich ist. Deshalb wählen wir die Lösung stets so, dass sie zum Befund und zum Alltag Ihres Kindes passt.
Kurze Wege und gute Erreichbarkeit
Unsere Praxis in Alt-Kladow ist für Familien aus Spandau und Umgebung ideal erreichbar. Das macht regelmäßige Kontrollen und die langfristige Betreuung einfacher – und lässt sich problemlos mit Schule, Hobbys und Alltag in Einklang bringen.
FAQs: Häufige Fragen zur Kieferorthopädie bei Kindern & Jugendlichen
Ist eine Zahnzusatzversicherung für Kinder sinnvoll?
Eine Zahnzusatzversicherung kann für Kinder sinnvoll sein, wenn Eltern sich frühzeitig gegen zusätzliche Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung absichern möchten. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt eine Behandlung bei Kindern und Jugendlichen in der Regel nur, wenn eine bestimmte Schwere der Fehlstellung vorliegt.
Ist die Fehlstellung weniger stark oder werden bestimmte Zusatzleistungen gewünscht, können Kosten entstehen, die Eltern selbst tragen müssen. Eine passende Zusatzversicherung kann hier je nach Tarif entlasten.
Wichtig ist, die Versicherung möglichst früh abzuschließen – am besten bevor ein Kieferorthopäde bereits eine konkrete Behandlung empfiehlt oder eine Fehlstellung festgestellt wurde. Danach schließen viele Versicherungen die Kostenübernahme ganz oder teilweise aus.
Ab welchem Alter ist eine Zahnspange für Kinder sinnvoll?
Der richtige Zeitpunkt für eine Zahnspange ist nicht an ein festes Alter gebunden. In der Kieferorthopädie ist entscheidend, wie sich Zähne und Kiefer entwickeln. Eine erste Einschätzung kann oft schon im Grundschulalter sinnvoll sein, also etwa zwischen 5 und 8 Jahren. Viele Behandlungen beginnen aber erst später, wenn mehr bleibende Zähne vorhanden sind.
Die Kieferorthopäden in unserer Praxis in Berlin-Kladow prüfen immer individuell, ob schon eine Behandlung sinnvoll ist oder ob zunächst regelmäßige Kontrollen ausreichen. Kontaktieren Sie uns gern!
Welche Zahnspange ist die beste für Kinder?
Welche Zahnspange die beste für Kinder ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. In der Kieferorthopädie hängt die passende Lösung immer davon ab, welche Fehlstellung vorliegt, wie weit die Zahnentwicklung fortgeschritten ist und wie gut sich die Behandlung im Alltag umsetzen lässt.
Für manche Kinder ist eine lose Zahnspange sinnvoll, in anderen Fällen ist später eine feste Spange die bessere Wahl. Entscheidend ist, welche Spange im individuellen Fall medizinisch sinnvoll ist. In unserer Praxis für Kieferorthopädie in Berlin-Kladow prüfen wir das genau und empfehlen die Lösung, die zum Befund und zum Alter Ihres Kindes passt.
Welche Alternativen gibt es zur festen Zahnspange für Kinder?
Eine mögliche Alternative zur festen Zahnspange ist eine lose Zahnspange. Sie kann bei Kindern sinnvoll sein, wenn im Wachstum bestimmte Entwicklungen von Zähnen und Kiefer gelenkt werden sollen. In manchen Fällen kommen später auch transparente Schienen infrage – das hängt aber immer vom Befund und vom Alter des Kindes ab.
Welche Lösung am sinnvollsten ist, lässt sich nicht pauschal sagen. In unserer Praxis in Berlin-Kladow prüfen wir immer individuell, welche Behandlung medizinisch sinnvoll ist und im Alltag gut funktioniert.
Termin vereinbaren: Beratung für Kinder & Jugendliche in Spandau
Sie möchten eine erste Einschätzung oder eine Beratung zur Kieferorthopädie für Ihr Kind? Vereinbaren Sie gern einen Termin! Wir nehmen uns Zeit, klären die wichtigsten Fragen und besprechen das weitere Vorgehen.
So erreichen Sie uns
Kontaktieren Sie uns telefonisch unter 030 200 96 96 0, per E-Mail an info@kfo-praxis-peikert.de oder über unser Kontaktformular.
Was Sie zum Ersttermin mitbringen sollten
Damit wir Sie bestmöglich beraten können, bringen Sie – sofern vorhanden – bitte Folgendes zu Ihrem Termin mit:
- Versichertenkarte (gesetzlich oder privat)
- ggf. vorhandene Unterlagen/Vorbefunde (zum Beispiel Überweisung, frühere Diagnostik)
- eine kurze Liste Ihrer Fragen (zum Beispiel Kosten, Dauer, Zahnspange-Optionen)
Wenn Sie vor Ihrem Termin noch Fragen haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir helfen Ihnen gerne weiter.
